Kowarik - Rat und Tat

Kontaktzone

Öffnungszeiten

Mo - Do 7.30 bis 16.30 Uhr
Fr 7.30 bis 13.30 Uhr
Termine nach Vereinbarung auch außerhalb möglich!

Blitzinfo:

Kurzarbeit Phase 4 ab 01.04.2021 (Stand 29.03.2021 12:00 Uhr)

März 2021 / Für die Corona-Kurzarbeit Phase 4, gültig von 1.4.2021 bis 30.6.2021, haben sich die Sozialpartner auf eine neue Kurzarbeitsvereinbarung geeinigt. Diese gilt für alle Kurzarbeitsprojekte ab 1.4.2021 und entspricht im Wesentlichen der bis 31.3.2021 geltenden Kurzarbeit Phase 3.

Es gibt dazu neue Formulare für die Sozialpartnervereinbarung!

Gleich bleibt:
Dienstnehmer erhalten weiterhin 80% bis 90% ihres Nettoentgeltes. Die Arbeitszeit kann im Normalfall auf bis zu 30 % reduziert werden. In Branchen, die von behördlichen Schließungen betroffen sind, ist auch eine Unterschreitung dieser Mindestarbeitszeit möglich.

Fristen:
Kurzarbeitsanträge ab 01.03. (= Phase 3) können noch bis 31.03.2021 gestellt werden. Anträge zu Phase 4 sind grundsätzlich ab 01.04. möglich, praktisch aber erst ab 06.04., da das AMS über die Osterfeiertage das gesamte IT- System umstellt. Anträge sind dann rückwirkend bis 06.05. möglich.
Für den März 2021 gibt es für Betriebe, die seit November 2020 durchgehend aufgrund der Schutzmaßnahmenverordnung des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz geschlossen waren, einen Kurzarbeitsbonus in Höhe von maximal 1.100,- €, der in der Abrechnung 03/21 beantragt werden kann.

Achtung, wichtiger Hinweis:
Wir haben schon öfters darauf hingewiesen, dass mit 01.07.2021 die Kündigungsfristen der Arbeiter an die Fristen der Angestellten angeglichen werden sollen (eine Verlagerung dieses Stichtags ist im Gespräch!). Wenn Sie die Kurzarbeit bis 30.06. beantragen, haben Sie nach derzeitiger Rechtslage automatisch die längeren Kündigungsfristen einzuhalten, da nach Ende der Kurzarbeit ein Monat Behaltefrist ist und damit eine Kündigung erst nach dem 01.07.2021 möglich ist.

Bitte besprechen Sie mit uns die für Sie passende Vorgangsweise.

Neues zum Ausfallsbonus (Stand 29.03.2021 12:00 Uhr)

März 2021 / Ausfallsbonus I: Achtung: Frist für die ersten Monate endet am 15. April 2021!
Die Regierung hat für die Beantragung des Ausfallsbonus relativ kurze Fristen festgelegt, so endet die Antragsfrist für die Monate November,

Dezember 2020 und Jänner 2021 am 15. April 2021.

Der Ausfallsbonus für Februar 2021 kann seit 16. März 2021 bis zum 15. Mai 2021 beantragt werden.

Für nähere Auskünfte fragen Sie uns, Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage.

Ausfallsbonus II: Für den März wird Bonus verdoppelt

Für den März 2021 können für den „Bonus“ 30% des Umsatzrückganges (statt normalerweise 15%) beantragt werden. Wird zusätzlich noch der „Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss 800.000“, der unverändert 15% des Umsatzrückganges beträgt, beantragt, kann man insgesamt 45% des Umsatzausfalles erhalten. Durch diese Verdoppelung wurde die Obergrenze für den „Bonus“ von 30.000,- auf 50.000,- erhöht.

Damit kann man für den Ausfallsbonus März höchstens 80.000,- („Bonus“ + „Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss 800.000“) erhalten.

Der Ausfallsbonus für März 2021 ist vom 16. April 2021 bis 15. Juni 2021 beantragbar.

Corona – die Hilfsmaßnahmen! Wer kennt sich noch aus? Der Versuch einer Übersicht – die aktuellen Details erfolgen wie immer per Update-Ticker

März 2021 / Corona hat uns vor ziemlich genau einem Jahr wie der Blitz aus heiterem Himmel getroffen. Die Regierung hat sehr schnell mit wirksamen Maßnahmen reagiert und so das Schlimmste bezüglich Arbeitslosigkeit und Zusammenbruch der Wirtschaft verhindert.

Eine Situation, die man nicht vorhersehen kann (wie eine Pandemie), überfordert meistens einen Apparat, der sonst zumindest leidlich funktioniert. Und so war es auch zu
Beginn der Hilfsmaßnahmen. Wer sollte welche Maßnahmen umsetzen – und es holperte recht ordentlich. Aber mit der Zeit – und der notwendigen Beharrlichkeit – funktionierte es ja schlussendlich doch. Wenn die Pandemie wirklich überwunden gewesen wäre ...

Doch dann kam der Herbst und die zweite Welle brach über uns herein. Hilfsmaßnahmen wurden verlängert, verbessert (abgeändert) oder aufgestockt. Neue Hilfsmaß- nahmen kamen hinzu (Umsatzersatz für Lockdown, Ausfallsbonus, Umsatzersatz indirekt betroffener Unternehmen, Verlustersatz).
Teils kollidieren die Hilfsmaßnahmen bereits bzw. schließen einander aus. Einreichfristen und Betrachtungszeiträume werden immer wieder verschoben, und es ist zu befürchten, dass das noch eine Weile so weiter gehen wird.

Wir bemühen uns, Sie mit unserem Newsletter immer am aktuellen Stand zu halten. Wenn eine neue Hilfsmaßnahme beschlossen oder eine bestehende erweitert wird erfahren Sie das aus dem Ticker – und kurz vor Ablauffrist erinnern wir Sie noch einmal (siehe Investitionsprämie, die in der Übersicht unten nicht mehr angeführt wird, da die Einreichfrist dafür am 28. Februar abgelaufen ist).

Es ist nicht leicht geworden, den Überblick zu bewahren. Wir haben daher versucht, alle Maßnahmen in zeitlicher Darstellung anzuführen. Wir hoffen es Ihnen damit zu erleichtern, welche Maßnahmen Sie in Anspruch nehmen können (bereits in Anspruch genommen haben), was für Sie vielleicht noch in Frage kommt und für welche Zeiträume diese jeweils relevant sind.

Die Tabelle erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, kann sie auch gar nicht, ist doch das Maßnahmenpaket mit speziellen Maßnahmen für einzelne Berufsgruppen (Land- und Forstwirtschaft, Künstler, ...) viel zu komplex. Wir haben daher die wesentlichsten Maßnahmen, die die Interessen und Notwendigkeiten Ihrer Unternehmen abdecken, herausgegriffen.

Auch die Darstellung der Details, also Fristen, Voraussetzungen, Ausschlussgründe, etc., der einzelnen Hilfsmaßnahmen würde eher verwirren als zu einer klareren Übersicht beizutragen. Wir stehen aber genau diesbezüglich – wie immer – mit Rat & Tat zur Seite.

Stand März 2021

Übersichtsdarstellung

Ausfallsbonus - Achtung: Viele Verknüpfungen mit anderen Hilfen!

März 2021 / Die Bundesregierung hat für Unternehmer eine weitere Covid-19-Unterstützung beschlossen: den Ausfallsbonus.

Überblick über die wichtigsten Punkte:

  • Anträge sind für die Monate November 2020 bis Juni 2021 möglich (monatsweise Beantragung).
  • Jänner und Februar 2021 werden mit den entsprechenden Monaten des Jahres 2020, die anderen mit den entsprechenden Monaten aus 2019 verglichen.
  • Der Umsatzausfall des beantragten Monats muss mind. 40 % betragen.
  • Der Ausfallsbonus besteht aus zwei Teilen, einem direkten Zuschuss (Bonus) und einem Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss 800.000.
  • Es kann auch nur der direkte Zuschuss (Bonus) beantragt werden.
  • Für die Monate November und Dezember 2020 kann entweder nur ein Ausfallsbonus oder ein Umsatzersatz für direkt oder indirekt Betroffene beantragt werden.
  • Ersetzt werden 30 % des Umsatzrückganges, davon entfällt die Hälfte auf den direkten Zuschuss (Bonus) und die andere Hälfte ist der Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss 800.000.
  • Der monatliche Ausfallsbonus (Zuschuss + Vorschuss) beträgt max. € 60.000,- und mind. € 100,-.
  • Die monatsweise Beantragung erfolgt über FinanzOnline und ist ab dem 16. des folgenden bis zum 15. des drittfolgenden Monats möglich. Der Antrag für Jänner 2021 ist also vom 16. Februar bis 15. April 2021 zu stellen. Die Beantragung für November und Dezember 2020 ist bis 15. April 2021 durchzuführen.
  • Antrag kann durch den Steuerberater oder durch den Unternehmer selbst gestellt werden.
  • Wird auch der Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss 800.000 beantragt, dann muss bis 31.12.2021 ein Antrag für den Fixkostenzuschuss 800.000 durch den Steuerberater gestellt werden.
  • Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss 800.000 und Verlustersatz schließen sich gegenseitig aus. Wird der Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss 800.000 beantragt, kann kein Verlustersatz mehr beantragt werden bzw. es kann kein Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss 800.000 beantragt werden, wenn bereits ein Verlustersatz beantragt worden ist.
  • Ab der erstmaligen Beantragung des Fixkostenzuschusses 800.000 oder wenn davon die erste Tranche bereits ausbezahlt wurde, kann nur mehr der direkte Zuschuss (Bonus) beantragt werden.


Härtefallfonds – Verlängerung

März 2021 / Auch der Härtefallfonds soll um drei Monate ausgedehnt werden, d.h. die Beobachtungs-zeiträume werden bis 15. Juni 2021 verlängert. Noch unklar ist, wie mit den drei zusätzlichen Monaten verfahren werden soll.

Derzeit kann für alle zwölf aus den vergangenen zwölf Betrachtungszeiträumen Unterstützung beantragt werden.

Die maximale Höhe beträgt vor Verlängerung insgesamt € 30.000,- (inklusive Come-Back-Bonus). Da die Förderhöhe unterschiedlich sein kann ist der Antrag jeweils für jeden
Betrachtungszeitraum im Nachhinein zu stellen.

Verlängerung Kurzarbeit bis 30.06.2021 - Freistellung für Schwangere

März 2021 / Die bestehende Kurzarbeitsregelung wurde mit den derzeitigen Bedingungen bis 30.06.2021 verlängert.

Fortgeschrieben wurde, dass die Einkommensnettoersatzrate von 80 bis 90 Prozent des Lohnes für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen bestehen bleibt. Die Arbeitszeit kann im Normalfall auf 30 Prozent reduziert werden – in Branchen, die wegen des behördlich angeordneten Lockdowns geschlossen halten müssen, ist auch eine Reduktion auf null Prozent möglich.

Weiterbildungen werden weiterhin gefördert und sollen forciert werden – Betriebe bekommen 60 Prozent der übernommenen Kosten vom AMS rückerstattet, wenn sich ihre Beschäftigten während der Kurzarbeit qualifizieren lassen. Nach Juni ist ein schrittweiser Ausstieg geplant, dazu gibt es aber noch keine Details.

Zudem können Schwangere in körpernahen Berufen früher vorübergehend aus dem Arbeitsprozess ausscheiden, ohne Lohneinbußen befürchten zu müssen. Im Konkreten sieht die Regelung vor, dass werdende Mütter in Berufen mit Körperkontakt ab der 14. Schwangerschaftswoche bei vollem Lohnausgleich freizustellen sind. Voraussetzung dafür ist, dass eine Änderung der Arbeitsbedingungen oder die Zuweisung eines anderen Arbeitsplatzes nicht möglich ist.

Arbeitgeber erhalten im Gegenzug die Lohnkosten inklusive Lohnnebenkosten von der Krankenversicherung ersetzt. Profitieren können von der Regel etwa Kindergarten-Pädagoginnen, Physiotherapeutinnen und Friseurinnen. Der Antrag kann u.a. über WEBEKU gestellt werden.

Lockdown-Umsatzersatz für indirekt vom Lockdown betroffene Unternehmen nun endlich seit 16.02.2021 für 11 + 12/2020 über FinanzOnline beantragbar

März 2021 / Der Antrag ist bis 30.06.2021 möglich.

Indirekt betroffen ist ein Unternehmen dann, wenn es im Betrachtungszeitraum November und Dezember 2020

  • einen Umsatzausfall von mehr als 40 % gegenüber November oder Dezember 2019 erleidet UND
  • in einer der in der Branchenkategorisierung angeführten Branchen tätig ist UND
  • im November 2019 oder im Dezember 2019 mindestens 50 % seiner Umsätze unmittelbar oder im Auftrag eines Dritten mit Unternehmen erzielte, die im November 2020 oder Dezember 2020 direkt von den behördlichen Schließungen betroffen waren UND
  • diese Umsätze, für die Ersatz begehrt wird, einer der in der Branchenkategorisierung angeführten Branchen zuzuordnen sind (begünstigte Umsätze).


  • Es ist leider nicht möglich, eine generelle Aussage zu treffen, auf wen dieser Umsatzersatz zutrifft – die erwähnte Branchenkategorisierung ist mehrere Seiten lang (und auf www.umsatzersatz.at zu finden). Wir ersuchen Sie daher, sich bei uns zu melden, wenn Sie im November und/oder Dezember einen Umsatzabfall von mehr als 40 % gegenüber 2019 hatten, im Umsatzersatz I nicht berücksichtigt wurden und zu mehr als 50 % Umsätze mit Branchen machen, die im November und Dezember 2020 im Lockdown waren.

    Es muss dann individuell geprüft werden, ob Ihnen ein Umsatzersatz II zusteht.

    Angleichung Kündigungsfristen Arbeiter und Angestellte

    März 2021 / Wir haben bereits darüber berichtet, dass die Kündigungsfristen der Arbeiter denen der Angestellten angeglichen werden sollen. Ursprünglich hätte diese Regelung mit 1. Jänner 2021 in Kraft treten sollen, wurde aber wegen Corona auf den 1. Juli 2021 verschoben. Derzeit ist nicht bekannt, ob es zu einer nochmaligen Verschiebung kommt.

    Da sich die Kündigungsfristen der Arbeiter mit dieser Regelung zum Teil massiv verlängern, wäre es gut, bis zum 1. Juli 2021 mit den Arbeitern einvernehmlich zu vereinbaren, dass als Kündigungstermine jeweils der 15. und der Monatsletzte möglich sind. So kann man zwar nicht die Länge der Kündigungsfrist verändern, aber jedenfalls verhindern, dass nur zum Quartalsende gekündigt werden kann.

    Saisonbranchen wie Tourismus und Baubranche sollen von dieser Regelung ausgenommen sein.

    Wir halten Sie zu diesem Thema auf dem Laufenden.

    Werden die CV-19-Hilfen jetzt auch noch versteuert? Ertragsteuerliche Behandlung von COVID 19- Förderungen

    März 2021 / Grundsätzlich stellen Vorteile (Vermögenszuflüsse), die einem Betrieb zufließen, steuerpflichtige Betriebseinnahmen dar, es sei denn, sie werden gesetzlich steuerfrei gestellt.

    Dies trifft auf die meisten diesbezüglichen Förderungen zu, lediglich der Umsatzersatz (auch für Zulieferbetriebe) und der Bonus vom Ausfallsbonus fallen nicht darunter, für diese ist explizit eine Steuerpflicht gegeben.

    In einem zweiten Schritt stellt sich dann die Frage, wie die damit zusammenhängenden Ausgaben zu behandeln sind. Grundsätzlich besteht ja ein Abzugsverbot für Ausgaben, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit steuerbefreiten Einnahmen stehen. Dies trifft wohl mit Ausnahme des Härtefallfonds und dem Verlustersatz zu. Grundsätzlich auch auf die Investitionsprämie, allerdings greift hier wieder eine Spezialbestimmung, nach der die Anschaffungs-/Herstellungskosten explizit nicht zu kürzen sind. Weiters ist zu beachten, dass das Abzugsverbot nur greift, wenn dem Zuschuss auch tatsächlich Betriebsausgaben gegenüberstehen: So bleibt z.B. ein (kalkulatorischer) Unternehmerlohn, welcher im Fixkostenzuschuss enthalten ist, steuerfrei; ebenso natürlich der Anteil der nicht geförderten Ausgaben.

    Hinsichtlich der zeitlichen Zuordnung der Einnahmen (hier wären eigentlich lange theoretische Ausführungen nötig) ist insbesondere zu beachten, dass es bei Einnahmen-
    Ausgaben-Rechnern zu einer Durchbrechung des Zu-/Abflussprinzips kommen kann.

    Zusammenfassung und Übersicht:

    FörderungEinnahmeKürzung derAnmerkung
    steuerfreisteuerpfl.Betriebsausgaben
    COVID-19-KurzarbeitXja
    HärtefallfondsXneinkein unmittelbarer wirtschaftlicher Zusammenhang
    Fixkostenzuschuss (I+II)Xjaausgenommen kalkulatorische Werte
    Ausfallsbonus:
    BonusXneinist Ersatz für entgehende Umsätze
    Vorschuss (auf Fixkostenzuschuss II)Xja
    UmsatzersatzXnein
    VerlustersatzXja
    COVID-19-InvestitionsprämieXneinAbzug Abschreibungen/Betriebsausgaben explizit erlaubt
    Verdienstentgang nach EpidemiegesetzXneinkein unmittelbarer wirtschaftlicher Zusammenhang
    Ersatz für
    Sonderbetreuungszeiten
    Xja


    10% USt für Reparaturdienstleistungen

    März 2021 / Seit 1.1.2021 unterliegen Reparaturdienstleistungen von Fahrrädern (auch Elektrofahrrädern), Schuhen, Lederwaren, Kleidung und Haushaltswäsche (z.B. Bettwäsche, Tischdecken, Vorhänge) nur mehr dem USt-Satz von 10%. Diese Regelung zielt auf eine Begünstigung für die Arbeitsleistung ab.

    Ist in der Rechnung für die Reparatur der Anteil der Arbeitsleistung höher als der Anteil der verrechneten Materialien und Ersatzteile, dann bleibt es beim 10%igen USt-Satz. Betragen hingegen die für die Reparatur verrechneten Materialien und Ersatzteile mehr als die Hälfte der gesamten Rechnung, so muss die Reparatur so wie bisher mit 20% USt verrechnet werden.

    NoVA auch bei Klein-LKW!

    März 2021 / Klein-LKW (dienen der Güterbeförderung, höchstzulässiges Gesamtgewicht max. 3,5t, Klasse N1) unterliegen ab 1. Juli 2021 der NoVA-Pflicht,

    wodurch sich der Kauf neuer Fahrzeuge empfindlich (bis in den fünfstelligen Bereich!) verteuern wird!

    Allerdings gibt es eine Übergangsregelung:

    • Wird vor dem 1. Juni 2021 für ein solches Fahrzeug ein unwiderruflicher Kaufvertrag abgeschlossen und
    • erfolgt die Lieferung des Fahrzeuges an den Kunden bis 31. Oktober 2021
      ist noch die alte Rechtslage (keine NoVA-Pflicht) anzuwenden.

    Sollten Sie also vorhaben ein solches Neufahrzeug anzuschaffen ist Eile angesagt!

    Härtefallfonds (Update Stand 03.03.2021 15:00 Uhr)

    März 2021 / Auch der Härtefallfonds soll um drei Monate ausgedehnt werden, d.h. die Beobachtungszeiträume werden bis 15. Juni 2021 verlängert. Die entsprechende Förderrichtlinie bleibt abzuwarten.

    Stundungsfristen verlängert! (Update Stand 03.03.2021 15:00 Uhr)

    März 2021 / Wir haben Sie bereits im Newsletter vom 2.2.2021 über das Modell zum Abbau von Zahlungsrückständen, die im Laufe der Covid-Krise entstanden sind, informiert. Nun wurde die Frist noch einmal verlängert und die Rückzahlungsfristen weiter nach hinten verschoben.

    Wir haben die Änderungen in den ursprünglichen Artikel eingearbeitet, so dass Sie auf einen Blick am letzten Stand sind.

    Finanzbehörde
    Auf Basis des 2. Covid-19-Steuermaßnahmengesetzes wird die Stundung von Abgaben, die (üblicherweise) bereits bis 15.01.2021 veranlasst und bis 31.03.2021 verlängert wurde, nochmals automatisch und antragslos bis 30.06.2021 verlängert. Stundungen, die zwischen 01.10.2020 und 28.02.2021 beantragt wurden, sind automatisch auch bis 30.06.2021 zu gewähren. Bis 30.06.2021 werden keine Stundungszinsen vorgeschrieben, ab 01.07.2021 bis 30.06.2024 betragen die Stundungszinsen 1,38%, das sind 2 % über dem geltenden Basiszinssatz.
    Zur Abstattung der Rückstände ab 01.07.2021 wurde ein Ratenmodell entwickelt – Sinn dieses Modells ist es, ohne Überprüfung durch die Finanzbehörde, rasch und unbürokratisch eine Zahlungserleichterung zu bekommen.

    Phase 1 des Covid-19 Ratenmodells
    Ein Antrag ist nur für Abgabenschuldigkeiten zulässig, die überwiegend (d.h. mehr als 50 %) zwischen 15.03.2020 und 30.06.2021 fällig geworden sind zuzüglich der Einkommen-/Körperschaftsteuer¬vorauszahlungen, die in dem Zeitraum der Ratenbewilligung fällig werden; der Antrag ist zwischen 10.06.2021 und 30.06.2021 einzubringen. Innerhalb des Ratenzahlungszeitraums von 15 Monaten, also bis 30.09.2022, sind flexible Raten möglich, deren Höhe auch 1 x verändert werden kann.

    Phase 2 des Covid-19 Ratenmodells
    Kann man den Rückstand in der Phase 1 zumindest zu 40 % tilgen und hat alle Raten und laufenden Abgaben fristgerecht bezahlt, kann man den Ratenplan zuzüglich der in Phase 2 anfallenden Vorauszahlungen um weitere 21 Monate, also bis 30.06.2024 ausdehnen. Dieser Antrag muss bis 31.08.2022 eingebracht werden. Auch hier sind die Raten in der Höhe flexibel und man kann den Plan 1 x verändern.

    Österreichische Gesundheitskasse
    Die Gesundheitskasse hat ein gleichlautendes Modell, wobei Folgendes zu beachten ist:
    Beitragszeiträume 02-04/2020: Das Zahlungsziel wird verzugszinsenfrei bis 30.06.2021 verlängert.
    Beitragszeiträume 05-12/2020: Vorhandene Raten/Stundungen können unabhängig von der bisherigen Vereinbarung bis 30.06.2021 oder entsprechend den vereinbarten Raten bezahlt werden.
    Beitragszeiträume 01-05/2021: Covid-Stundungen bis 30.06.2021 möglich.
    Beitragszeiträume ab 06/2021 sind wieder fristgerecht zu bezahlen.
    mehr
    Phase 1 des Covid-19 Ratenzahlungsmodells
    Ist absehbar, dass man die Rückstände bis 30.06.2021 nicht bezahlen kann, sind Ratenzahlungen bis 30.09.2022 möglich, einen entsprechenden Antrag wird es ab 01.06.2021 in WEBEKU (WEB-BE-Kunden-Portal – wenn Sie keinen Zugang haben, erle–digen wir das gerne für Sie) geben, die Verzugszinsen betragen für diesen Zeitraum 1,38 %.

    Phase 2 des Covid-19 Ratenzahlungsmodells
    Korrespondierend zu den Bestimmungen der Finanzbehörde können auch hier die Ratenzahlungen um weitere 21 Monate bis 30.06.2024 ausgedehnt werden, wenn man in der ersten Phase 40 % bezahlt hat. Es muss sich um die alten Rückstände handeln, Neuverbindlichkeiten können nicht in diese Spezialvereinbarung aufgenommen werden, und man muss auch in der ersten Phase alle Termine eingehalten haben.
    Achtung: Die Beiträge für Mitarbeiter, die in Kurzarbeit sind, sind jedenfalls zu bezahlen, weil die SV-Beiträge über die Kurzarbeitsbeihilfe ersetzt werden.
    Bei beiden Behörden müssen außerdem die neben den Raten anfallenden Zahlungsverpflichtungen pünktlich eingehalten werden.

    Sozialversicherung der Selbständigen
    Die SVS setzt auf kein allgemeines Modell, sondern möchte mit ihren Mitgliedern individuelle Lösungen suchen. Dazu sendet Sie Mahnungen aus, mit dem Ziel, solche zu finden und zu vereinbaren. Sowohl neuerliche Stundung, Ratenzahlung oder auch Herabsetzung der Beitragsgrundlage sind die entsprechenden Bausteine dieser Lösungen.
    Dabei soll der Betrachtungszeitraum über die (hoffentlich bald überstandene) Pandemie hinausgehen, denn die Beitragshöhe wirkt sich ja maßgeblich auf die spätere Pensionshöhe aus.

    Ausfallsbonus (Update Stand 18.02.2021 18:00 Uhr )

    Februar 2021 / Die Bundesregierung hat für Unternehmer eine neue Covid-19-Unterstützung beschlossen: den Ausfallsbonus.

    Überblick über die wichtigsten Punkte:

    • Anträge sind für die Monate November 2020 bis Juni 2021 möglich (monatsweise Beantragung).
    • Jänner und Februar 2021 werden mit den entsprechenden Monaten des Jahres 2020, die anderen mit den entsprechenden Monaten aus 2019 verglichen.
    • Der Umsatzausfall des beantragten Monats muss mind. 40 % betragen.
    • Der Ausfallsbonus besteht aus zwei Teilen, einem direkten Zuschuss (Bonus) und einem Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss 800.000.
    • Es kann auch nur der direkte Zuschuss (Bonus) beantragt werden.
    • Ersetzt werden 30 % des Umsatzrückganges, davon entfällt die Hälfte auf den direkten Zuschuss (Bonus) und die andere Hälfte ist der Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss 800.000.
    • Der monatliche Ausfallsbonus (Zuschuss + Vorschuss) beträgt max. € 60.000,- und mind. € 100,-.
    • Die monatsweise Beantragung erfolgt über FinanzOnline und ist ab dem 16. des folgenden bis zum 15. des drittfolgenden Monats möglich. Der Antrag für Jänner 2021 ist also vom 16. Februar bis 15. April 2021 zu stellen. Die Beantragung für November und Dezember 2020 ist bis 15. April 2021 durchzuführen.
    • Antrag kann durch den Steuerberater oder durch den Unternehmer selbst gestellt werden.
    • Wird auch der Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss 800.000 beantragt, dann muss bis 31.12.2021 ein Antrag für den Fixkostenzuschuss 800.000 durch den Steuerberater gestellt werden.
    • Für die Monate November und Dezember 2020 kann entweder nur ein Ausfallsbonus oder ein Umsatzersatz bzw. Umsatzersatz für indirekt Betroffene beantragt werden.
    • Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss 800.000 und Verlustersatz schließen sich gegenseitig aus. Wird der Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss 800.000 beantragt, kann kein Verlustersatz mehr beantragt werden bzw. es kann kein Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss 800.000 beantragt werden, wenn bereits ein Verlustersatz beantragt wurde.
    • Ab der erstmaligen Beantragung des Fixkostenzuschusses 800.000 oder wenn davon die erste Tranche bereits ausbezahlt wurde, kann nur mehr der direkte Zuschuss (Bonus) beantragt werden.


    Endlich: Lockdown-Umsatzersatz für indirekt vom Lockdown betroffene Unternehmen ist nun endlich seit 16.02.2021 für November und Dezember 2020 über FinanzOnline beantragbar. (Update Stand 18.02.2021 18:00 Uhr)

    Februar 2021 / Der Antrag ist bis 30.06.2021 möglich. Indirekt betroffen ist ein Unternehmen dann, wenn es im Betrachtungszeitraum November und Dezember 2020

    • einen Umsatzausfall von mehr als 40 % gegenüber 11 oder 12/2019 erleidet UND
    • in einer der in der Branchenkategorisierung angeführten Branchen tätig ist UND
    • im November 2019 oder im Dezember 2019 mindestens 50 % seiner Umsätze unmittelbar oder im Auftrag eines Dritten mit Unternehmen erzielte, die im November 2020 oder Dezember 2020 direkt von den behördlichen Schließungen betroffen waren UND
    • diese Umsätze, für die Ersatz begehrt wird, einer der in der Branchenkategorisierung angeführten Branchen zuzuordnen sind (begünstigte Umsätze).


    Es ist leider nicht möglich, eine generelle Aussage zu treffen, auf wen dieser Umsatzersatz zutrifft – die erwähnte Branchenkategorisierung ist mehrere Seiten lang (und auf www.umsatzersatz.at zu finden). Wir ersuchen Sie daher, sich bei uns zu melden, wenn Sie im November oder/und Dezember einen Umsatzabfall von mehr als 40 % gegenüber 2019 hatten, im Umsatzersatz I nicht berücksichtigt wurden und zu mehr als 50 % Umsätze mit Branchen machen, die im November und Dezember 2020 im Lockdown waren. Es muss dann individuell geprüft werden, ob Ihnen ein Umsatzersatz II zusteht.

    Ende der Stundungsfristen – und wie geht‘s weiter? Covid-Maßnahmen zum Abbau von Zahlungsrückständen, die im Laufe der Covid-Krise entstanden sind. (Stand 02.02.2021 12:00 Uhr)

    Februar 2021

    Finanzbehörde
    Auf Basis des Covid-19-Steuermaßnahmengesetzes wird die Stundung von Abgaben, die (üblicherweise) bereits bis 15.01. 2021 veranlasst wurde, automatisch und antragslos bis 31.03.2021 verlängert. Stundungen, die zwischen 01.10.20 und 28.02.2021 beantragt wurden/werden, sind automatisch auch bis 31.03.2021 zu gewähren. Zwischen 15.03.2020 und 31.03.2021 werden keine Stundungszinsen vorgeschrieben, ab 01.04.2021 jeweils 2 % über dem geltenden Basiszinssatz (= derzeit 1,38 %).
    Zur Abstattung der Rückstände ab 01.04.2021 wurde ein Ratenmodell entwickelt – Sinn dieses Modells ist es, ohne Überprüfung durch die Finanzbehörde, rasch und unbürokratisch eine Zahlungserleichterung zu bekommen.
    Phase 1 des Covid-19 Ratenmodells
    Ein Antrag ist nur für Abgabenschuldigkeiten zulässig, die überwiegend (d.h. mehr als 50 %) zwischen 15.03.20 und 31.03.21 fällig geworden sind zuzüglich der Einkommen-/Körperschaftsteuer¬vorauszahlungen, die in dem Zeitraum der Ratenbewilligung fällig werden; der Antrag ist zwischen 04.03.2021 und 31.03.2021 einzubringen. Innerhalb des Ratenzahlungszeitraums von 15 Monaten, also bis 30.06.2022, sind flexible Raten möglich, deren Höhe auch 1 x verändert werden kann.
    Phase 2 des Covid-19 Ratenmodells
    Kann man den Rückstand in der Phase 1 zumindest zu 40 % tilgen und hat alle Raten fristgerecht bezahlt, kann man den Ratenplan zuzüglich der in Phase 2 anfallenden Vorauszahlungen um weitere 21 Monate, also bis 31.03.2024 ausdehnen. Dieser Antrag muss bis 31.05.2022 eingebracht werden. Auch hier sind die Raten in der Höhe flexibel und man kann den Plan 1 x verändern.

    Österreichische Gesundheitskasse
    Die Gesundheitskasse hat ein gleichlautendes Modell, wobei Folgendes zu beachten ist:
    Beitragszeiträume 02-04/2020: Das Zahlungsziel wird verzugszinsenfrei bis 31.03.21 verlängert.
    Beitragszeiträume 05-12/2020: Vorhandene Raten/Stundungen können unabhängig von der bisherigen Vereinbarung bis 31.03.2021 bezahlt werden.
    Beitragszeiträume 01-02/2021: Covid-Stundung bis 31.03.21 möglich.
    Beitragszeiträume ab 03/2021 sind wieder fristgerecht zu bezahlen.

    Ist absehbar, dass man die Rückstände bis 31.03.2021 nicht bezahlen kann, sind Ratenzahlungen bis 30.06.2022 möglich, einen entsprechenden Antrag wird es in WEBEKU (WEB-BE-Kunden-Portal – wenn Sie keinen Zugang haben, erledigen wir das gerne für Sie) geben, die Verzugszinsen betragen für diesen Zeitraum 1,38 %.
    Phase 2 des Covid-19 Ratenzahlungsmodells
    Korrespondierend zu den Bestimmungen der Finanzbehörde können auch hier die Ratenzahlungen um weitere 21 Monate bis 31.03.2024 ausgedehnt werden, wenn man in der ersten Phase 40 % bezahlt hat. Es muss sich um die alten Rückstände handeln, Neuverbindlichkeiten können nicht in diese Spezialvereinbarung aufgenommen werden, und man muss auch in der ersten Phase alle Termine eingehalten haben.
    Achtung: Die Beiträge für Mitarbeiter, die in Kurzarbeit sind, sind jedenfalls zu bezahlen, weil die SV-Beiträge über die Kurzarbeitsbeihilfe ersetzt werden.
    Bei beiden Behörden müssen außerdem die neben den Raten anfallenden Zahlungsverpflichtungen pünktlich eingehalten werden.

    Sozialversicherung der Selbständigen
    Die SVS setzt auf kein allgemeines Modell, sondern möchte mit ihren Mitgliedern individuelle Lösungen suchen. Dazu sendet Sie Mahnungen aus, mit dem Ziel, solche zu finden und zu vereinbaren. Sowohl neuerliche Stundung, Ratenzahlung oder auch Herabsetzung der Beitragsgrundlage sind die entsprechenden Bausteine dieser Lösungen.
    Dabei soll der Betrachtungszeitraum über die (hoffentlich bald überstandene) Pandemie hinausgehen, denn die Beitragshöhe wirkt sich ja maßgeblich auf die spätere Pensionshöhe aus.

    Finanzamt Österreich - Achtung: Geändertes Bankkonto und Postanschrift für einzelne Unternehmer

    Jänner 2021 / Durch eine organisatorische Änderung wurden ab 1. Jänner 2021 aus den einzelnen Finanzämtern das Finanzamt Österreich und das Finanzamt für Großbetriebe. Die bisherigen Finanzämter wurden zu sogenannten Dienststellen des Finanzamtes Österreich.

    Im Zuge dieser Umstrukturierung kam es bei einigen Dienststellen (vorm. Finanzämter) auch zu einer Zusammenlegung (siehe untenstehende Tabelle).

    Z.B. wird das Finanzamt Wien 4/5/10 (FA04) nun zum Finanzamt Österreich Dienststelle Wien 4/5/9/10/18/19 Klosterneuburg (FA07).

    Bei den „aufgelassenen“ Finanzämtern ändert sich dadurch auch das Bankkonto. So hat z.B. das ehemalige Finanzamt Wien 4/5/10 (FA04) ab sofort das Bankkonto der Dienststelle Wien 4/5/9/10/18/19 Klosterneuburg: AT31 0100 0000 0550 4075

    Die Bankkonten der nicht zusammengelegten Finanzämter sind gleich geblieben.

    Bitte beachten Sie, dass sich Ihre Steuernummer nicht geändert hat, da sich seit Juli 2020 bestehende Steuernummern nicht mehr ändern werden, auch nicht bei einer Änderung der Dienststellenzuständigkeit.

    Die neue Postadresse lautet für alle Steuerzahler:
    Finanzamt Österreich, Postfach 260, 1000 Wien

    bzw. für Großbetriebe (über 10 Mio. € Umsatz in zwei aufeinanderfolgenden Jahren):
    Finanzamt für Großbetriebe, Postfach 251, 1000 Wien


    Übersicht der Änderungen:

    FA bisherDienststelle neuBankverbindung
    Finanzamt Wien 4/5/10 (FA04)Dienststelle Wien 4/5/9/10/18/19 Klosterneuburg (FA07)AT31 0100 0000 0550 4075
    Finanzamt Gänserndorf, Mistelbach (FA18)Dienststelle Weinviertel (FA22)AT28 0100 0000 0550 4226
    Finanzamt Neunkirchen, Wiener Neustadt (FA33)Dienststelle Niederösterreich Mitte (FA29)AT08 0100 0000 0550 4295
    Finanzamt Bruck, Leoben, Mürzzuschlag (FA65) Dienststelle Steiermark Mitte (FA69)AT38 0100 0000 0553 4698
    Finanzamt St. Veit, Wolfsberg (FA59)Dienststelle Klagenfurt, Wolfsberg, Sankt Veit (FA57)AT92 0100 0000 0556 4572
    Finanzamt Kitzbühel, Lienz (FA82)Dienststelle Tirol Ost (FA83)AT62 0100 0000 0554 4839
    Finanzamt Bregenz (FA97)Dienststelle Vorarlberg (FA98)AT63 0100 0000 0557 4988

    10% USt für Reparaturdienstleistungen (Update Stand 15.01.2021 12:00 Uhr)

    Jänner 2021 / Seit 1.1.2021 unterliegen Reparaturdienstleistungen von Fahrrädern (auch Elektrofahrrädern), Schuhen, Lederwaren, Kleidung und Haushaltswäsche (z.B. Bettwäsche, Tischdecken, Vorhänge) nur mehr dem USt-Satz von 10%. Diese Regelung zielt auf eine Begünstigung für die Arbeitsleistung ab.
    Ist in der Rechnung für die Reparatur der Anteil der Arbeitsleistung höher als der Anteil der verrechneten Materialien und Ersatzteile, dann bleibt es beim 10%igen USt-Satz. Betragen hingegen die für die Reparatur verrechneten Materialien und Ersatzteile mehr als die Hälfte der gesamten Rechnung, so muss die Reparatur so wie bisher mit 20% USt verrechnet werden.

    Achtung Frist: Investitionsprämie bis 28.2.2021 zu beantragen! (Update Stand 15.01.2021 12:00 Uhr)

    Jänner 2021 / Über die Investitionsprämie haben wir schon mehrmals berichtet. Bitte übersehen Sie nicht, dass der Antrag bis 28.2.2021 beim aws online gestellt werden muss.

    Es handelt sich um Zuschüsse an Unternehmen, die zwischen dem 1.8.2020 und 28.2.2021 erste Maßnahmen für aktivierungspflichtige Neuinvestitionen vornehmen.

    Es muss das Wirtschaftsgut also nicht bis 28.2.2021 angeschafft und bezahlt werden, sondern es genügen erste Maßnahmen. Diese sind: Bestellungen, Lieferungen, Abschluss des Kaufvertrages, Anzahlungen oder Beginn der Leistungen.

    Die Umsetzung der Investitionen hat dann bis 28.2.2022 Zeit!

    Bitte treten Sie mit uns in Kontakt um die notwendigen Schritte zu setzen.

    Umsatzersatz Dezember (Update Stand 23.12.2020 10:00 Uhr)

    Dezember 2020 / Unternehmen, die ab dem 7.12.2020 behördlich geschlossen bleiben mussten, können einen Umsatzersatz für Dezember beantragen.

    Unternehmen, die ab dem 7.12.2020 behördlich geschlossen bleiben mussten, können inen Umsatzersatz für Dezember beantragen. Überblick über die wichtigsten Punkte:

    • Anspruchsberechtigt sind (so wie Anfang November) das Gastgewerbe, Beherbergungsbetriebe, Freizeiteinrichtungen, Veranstaltungen, Sportstätten, Seil- und Zahnradbahnen.
    • Der Antrag kann bis 15.01.2021 über FinanzOnline gestellt werden.
    • Ersetzt werden 50% des Umsatzes vom Dezember 2019 (grundsätzlich max. € 800.000,-, mind. € 2.300,-)
    • Anspruchszeitraum vom 7.12.2020 bis 23.12.2020 (17 Tage) gilt für Seil- und Zahnradbahnen.
    • Anspruchszeitraum vom 7.12.2020 bis 31.12.2020 (25 Tage) gilt für die anderen Branchen.
    • Vom Maximalbetrag von € 800.000,- müssen abgezogen werden:
      • Covid 19-Kredithaftungen im Ausmaß von 100% von aws oder ÖHT, die noch nicht zurückbezahlt wurden
      • Covid 19-Zuwendungen von Bundesländern, Gemeinden oder regionalen Wirtschafts- und Tourismusfonds
      • Bestimmte Covid 19-Zuschüsse aus dem Non-Profit-Organisationen-Unterstützungsfonds
      • Umsatzersatz November
      • Fixkostenzuschuss 800.000
    • Umsatzersatz Dezember muss vor dem Fixkostenzuschuss 800.000 und vor dem Verlustersatz beantragt werden.
    • Umsatzersatz Dezember, Fixkostenzuschuss 800.000 und Verlustersatz können nicht für den gleichen Zeitraum bezogen werden.
    • Nicht auf den Umsatzersatz Dezember sind anzurechnen:
      • Haftungen der Cofag, der aws oder ÖHT im Ausmaß von 80% oder 90%
      • Fixkostenzuschüsse Phase I
      • Kurzarbeit
      • Härtefallfonds
      • Umsätze, die im Dezember 2020 erzielt wurden, z.B. durch Lieferdienst
    • Zwischen 07.12.2020 und 23.12.2020 bzw. 31.12.2020 dürfen keine Dienstnehmer gekündigt werden. Unschädlich sind laut FAQs aber einvernehmliche Auflösung, Kündigung durch den Dienstnehmer, Entlassung, vorzeitiger Austritt des Dienstnehmers, Auflösung während der Probezeit, Zeitablauf (bei einem befristeten Dienstverhältnis).
    • Ausgenommen vom Umsatzersatz sind insolvente Unternehmen, Unternehmen und Vereine, die nicht im Sinne des Umsatzsteuergesetzes unternehmerisch tätig sind, neu gegründete Unternehmen, die vor dem 1.12.2020 keine Umsätze erzielt haben etc.
    • Für landwirtschaftliche Betriebe, die z.B. durch einen Buschenschank betroffen sind, und für Privatzimmervermieter wird ein Umsatzersatz über das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus abgewickelt.
    • Da nach Weihnachten körpernahe Dienstleister und der Einzelhandel wieder schließen müssen, dürften diese Branchen für die Tage nach Weihnachten wieder einen Anspruch auf Umsatzersatz bekommen, aber auch hier könnten die Prozentsätze niedriger sein als im November.
    • Ab Jänner 2021 wird es generell keinen Umsatzersatz geben, stattdessen steht dann der Verlustersatz zur Verfügung.

    Schadensminderungspflicht (Update Stand 23.12.2020 10:00 Uhr)

    Dezember 2020 / Fixkostenzuschuss I, Fixkostenzuschuss 800.000, Verlustersatz – das sind nur einige der Maßnahmen um die Wirtschaft am Köcheln zu halten.

    Doch eine wesentliche Bestimmung in diesem Zusammenhang darf nicht übersehen werden, die sogenannte Schadensminderungspflicht!
    In allen Verordnungen zu diesen Maßnahmen steht die Verpflichtung zumutbare Maßnahmen zu setzen, um die Fixkosten zu reduzieren. Die letzte Verordnung spricht sogar davon, dass schadensmindernde Maßnahmen im Rahmen einer Gesamtstrategie gesetzt werden müssen.
    Jetzt sollte man natürlich wissen, wie dieser Passus in einigen Jahren ausgelegt werden wird, um womöglich Rückzahlungen von Zuschüssen verhindern zu können.
    Derzeit verstehen wir beispielsweise folgende Maßnahmen darunter:

    • Kurzarbeit
    • Miete unter Vorbehalt zahlen
    • Autos abmelden
    • Nicht notwendiges Anlagevermögen verkaufen
    • Kreditzinsreduktion bzw. Kredite stunden lassen
    • Leasingraten aussetzen bzw. Verträge kündigen
    • u.v.m.

    Bitte dokumentieren Sie diese Maßnahmen auch, damit man sie in späteren Jahren nachvollziehen kann.

    Gutscheinsonderregelung für Dienstnehmer für das Kalenderjahr 2020

    Dezember 2020 / Die Gutscheinsonderregelung betreffend ausfallende Weihnachtsfeiern (wir haben Anfang Dezember darüber in einem Newsletter berichtet) wurde im Nationalrat beschlossen.

    Die Grundsätze:

    • Der Freibetrag für die Teilnahme an Betriebsveranstaltungen (z.B. Betriebsausflug) in Höhe von € 365,- wurde im Jahr 2020 noch nicht ausgeschöpft.
    • Der noch nicht ausgeschöpfte Betrag (Differenz zwischen € 365,- und der Teilnahme an Betriebsveranstaltungen 2020) kann den Arbeitnehmern im Zeitraum 1.11.2020 bis 31.1.2021 in Form von Gutscheinen geschenkt werden.
    • Diese Gutscheine sind lohnsteuerfrei, sozialversicherungsfrei und auch DB, DZ und Kommunalsteuer fallen nicht an.
    • Die Gutscheine dürfen überall einlösbar sein (z.B. Handel, Gastronomie, Einkaufsmünzen).
    • Die bestehende Möglichkeit, den Dienstnehmern Gutscheine bis zu € 186,- jährlich zu schenken, bleibt unberührt.
    • Es können beide „Gutscheinarten“ (€ 186,- und € 365,-) in einem Gutschein zusammengefasst werden.


    Verlängerung der Frist für Stundungen bei Finanzamt und Gesundheitskasse (vorm. Krankenkasse)

    Dezember 2020 / Um die Folgen der Covidkrise auf Unternehmen zu lindern, wurden die Stundungen von Steuern und Gesundheitskassenbeiträgen wie folgt verlängert:

    • Die Zahlungsfrist für derzeit gestundete Abgaben wird von 15. Jänner auf 31. März 2021 verlängert, ebenso für alle bis 28. Februar 2021 fällig werdenden laufenden Abgaben.
    • Hingegen ist ein Ansuchen um Zahlungserleichterung dann erforderlich, wenn es derzeit (noch) keine Zahlungsvereinbarung gibt oder es sich nicht um laufende Abgaben (z.B. Nachzahlungen aufgrund von Bescheiden) handelt.
    • Gestundete Abgaben können danach in Raten über zwei Phasen zurückgezahlt werden:
      • Phase 1 (1. April 2021 bis 30. Juni 2022) umfasst 15 Monate, in dieser Phase müssen mindestens 40% bezahlt werden
      • Phase 2 (1. Juli 2022 bis 31. März 2024) umfasst 21 Monate (insgesamt 36 Monate). Für die Phase 2 wird ein Nachweis erbracht werden müssen, dass die Beiträge einbringlich sind (dazu fehlt noch Info).
    • Die Anträge müssen im März 2021 bzw. für Phase 2 im Mai 2021 gestellt werden.
    • Das Ratenzahlungsmodell gilt für Finanzverwaltung und ÖGK.

    Die Stundungszinsen betragen 2 % über dem Basiszinssatz (d.h. derzeit 1,38 %).

    Härtefallfonds

    Dezember 2020 / Ab 16.12. kann ein Antrag für das neunte Monat (vom 16.11. bis 15.12.) eingebracht werden. Zur Erinnerung: Innerhalb des Zeitraums März 2020 bis März 2021 ist es möglich, Unterstützungen für bis zu zwölf Monate zu beantragen.

    Fixkostenzuschuss Phase 2 heißt jetzt FKZ 800.000Die erste Tranche könnte schon jetzt beantragt werden. Wir raten aber davon ab, weil > ein allfälliger Umsatzersatz vorher beantragt werden muss, > wieder – größtenteils in der

    Dezember 2020 / Die erste Tranche könnte schon jetzt beantragt werden. Wir raten aber davon ab, weil

    • ein allfälliger Umsatzersatz vorher beantragt werden muss,
    • wieder – größtenteils in der Zukunft liegende – Beobachtungszeiträume ausgewählt werden müssen,
    • vielleicht noch die eine oder andere Klarstellung erfolgen wird!

    Nicht vergessen: Registrierkassen-Bon per Jahresende

    Dezember 2020 / Ganz wichtig ist der Monatsabschluss-Beleg Dezember, denn dieser gilt gleichzeitig als Jahresbeleg. Das gilt auch wenn Ihr Wirtschaftsjahr nicht dem Kalenderjahr entspricht und Ihr Bilanzstichtag nicht der 31. Dezember ist!



    Der Jahresabschluss-Beleg ist immer mit dem letzten Umsatz zu erstellen, spätestens aber am 31. Dezember.

    Dieser muss mit der BMF-App und Ihrem Authentifizierungscode überprüft werden. Wenn Sie Ihren Code nicht mehr zur Hand haben rufen wir diesen im FinanzOnline gerne für Sie ab.

    Die Prüfung muss bis 15. Februar 2021 erfolgen!

    Blitz-Info Corona-Virus – Update Stand 01.12.2020 18:00 Uhr
    Zusätzliche steuerfreie Gutscheine für Dienstnehmer

    Dezember 2020 / Die folgende Regelung wurde vom Parlament zwar noch nicht beschlossen, da aber bis zum Jahresende 2020 nicht mehr viel Zeit bleibt, möchten wir Sie jetzt schon darüber informieren.

    Da heuer keine Weihnachtsfeiern stattfinden, sollen Unternehmer ihren Mitarbeitern stattdessen Gutscheine in Höhe von bis zu € 365,- steuerfrei schenken können. Diese Gutscheine müssen aber noch im heurigen Jahr gekauft und den Dienstnehmern übergeben werden. Für bereits seit Mitte November gekaufte Gutscheine soll dies auch gelten. Die bekannte Möglichkeit, den Mitarbeitern Gutscheine in Höhe von bis zu € 186,- pro Jahr zu schenken, soll neben dieser neuen auf 2020 beschränkten Regelung bestehen bleiben.

    Die Beschlussfassung soll voraussichtlich am 10. oder 11. Dezember erfolgen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

    Blitz-Info Corona-Virus – Update Stand 25.11.2020 15:00 Uhr - Erweiterter Umsatzersatz

    November 2020 / Der Umsatzersatz wurde auf den Einzelhandel und körpernahe Dienstleister ausgeweitet



    Da der Lockdown mit 17. November 2020 verschärft wurde, können nun auch Einzelhändler und körpernahe Dienstleister einen Umsatzersatz beantragen.

    Folgendes wurde in die Richtlinie aufgenommen:

    • Körpernahe Dienstleister (Frisöre etc.) erhalten 80% des Umsatzes vom November 2019 ersetzt.
    • Handelsunternehmen erhalten 20% bis 60% des Novemberumsatzes 2019 ersetzt, weil hier zwischen den Branchen hinsichtlich Saisonalität und Verderblichkeit der Ware, Rohertrag und Wahrscheinlichkeit von Aufholkäufen differenziert wird:
      • 20% Umsatzersatz erhalten z.B. Händler von Unterhaltungselektronik, Telekommunikation, elektr. Haushaltsgeräte, Möbel
      • 40% Umsatzersatz gibt es z.B. für Verkäufer von Textilien, Metallwaren, Baubedarf, Bücher, Sportartikel, Spielwaren, Schmuck
      • 60% Umsatzersatz können z.B. Händler von Blumen, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren beantragen
    • Die neu hinzugekommenen Branchen erhalten den Umsatzersatz für die Zeit vom 17.11.2020 bis 06.12.2020, also für ca. drei Wochen. Daher wird der Umsatz November 2019 durch 30 dividiert und mit 20 Tage multipliziert.


    Für die bisher anspruchsberechtigten Branchen (Gastgewerbe, Beherbergungsbetriebe, Veranstaltungen, Sportstätten und Flugfelder, Seil- und Zahnradbahnen) wurde geändert (folgendes gilt auch für die neu hinzugekommenen Einzelhändler und körpernahen Dienstleister):

    • Der Anspruchszeitraum für den Umsatzersatz wurde vom 30.11.2020 bis zum 06.12.2020 verlängert.
    • Der Umsatzersatz muss zeitlich immer vor dem Fixkostenzuschuss 2 beantragt werden. Für den Zeitraum, für den man einen Umsatzersatz beantragt hat, kann man keinen Fixkostenzuschuss 2 beantragen.
    • Da der Anspruchszeitraum bis zum 06.12.2020 verlängert wurde, erhalten alle bisherigen Antragsteller, die vor dem 23.11.2020 einen Antrag gestellt haben, den zusätzlichen Betrag für Dezember automatisch überwiesen. (Das betrifft nicht die Einzelhändler und körpernahen Dienstleister.)
    • Wenn ein Unternehmer bereits einen Umsatzersatz beantragt hat und ihm durch den erweiterten Lockdown ein höherer zusteht, so muss ein neuer Antrag eingebracht werden.


    Im Zeitraum des Umsatzersatzes (03.11. – 06.12.2020 bzw. 17.11. – 06.12.2020) dürfen Dienstgeber keine Kündigung aussprechen. Unschädlich sind laut FAQs aber einvernehmliche Auflösung, Kündigung durch den Dienstnehmer, Entlassung, vorzeitiger Austritt des Dienstnehmers, Auflösung während der Probezeit, Zeitablauf (bei einem befristeten Dienstverhältnis).

    Bemessungsgrundlage für den Umsatzersatz sind nur die steuerbaren Umsätze laut Kennzahl 000 der Umsatzsteuervoranmeldung.

    Weitere Informationen zum Umsatzersatz können Sie in unserer Corona-Virus Blitz-Info vom 10.11.2020 lesen.

    Blitz-Info Corona-Virus – Update Stand 28.5.2020 17:00 Uhr

    Mai 2020 /

    • Härtefall-Fonds Phase 2
    • Kurzarbeit


    Verbesserungen beim Härtefall-Fonds Phase 2:


    • Seit 16.05.2020 sind Anträge für den Zeitraum 16.04.2020 bis 15.05.2020 möglich.
    • Anträge für den Zeitraum 16.03.2020 bis 15.04.2020 können weiterhin gestellt werden.
    • Die Mindestauszahlung beträgt nun EUR 500,- pro Monat.
    • Zusätzlich gibt es einen Comeback-Bonus von EUR 500,- pro Monat.
    • Die Förderung beträgt daher mindestens EUR 1.000,- pro Monat.
    • Innerhalb von neun Monaten (16.3. – 15.12.) werden jetzt sechs Monate (bisher konnte man nur für drei Monate beantragen) gefördert.
    • Förderbeträge aus dem Härtefall-Fonds werden beim Fixkostenzuschuss jetzt doch nicht angerechnet!

    Kurzarbeit:


    • Ab 01.06.2020 müssen Erst-Anträge auf Kurzarbeit VOR Beginn der Kurzarbeit eingebracht werden.
    • Die Verlängerung einer bereits bewilligten Kurzarbeit kann schon beantragt werden.


    Blitz-Info Corona-Virus – Update Stand 17.4.2020 10:00 Uhr

    April 2020 / Corona Hilfsfonds:
    Die für 15.4.2020 angekündigte Registrierung für Fixkostenzuschüsse beim aws verschiebt sich auf Anfang Mai!

    Corona Härtefall-Fonds - Phase2: Anträge ab 20. April 2020 möglich!
    Mit ein paar Tagen Verspätung soll also nunmehr der Antrag ab 20.4. möglich sein.


    Auf www.wko.at und auf www.bmf.gv.at sind umfangreiche Informationen, mit denen Sie sich leider beschäftigen müssen, da Sie deren Kenntnisnahme beim Antrag auch zu bestätigen haben.

    Wir wollen hier eher auf die praktische Durchführung eingehen und eine Zusammenfassung geben.

    Bevor Sie den Antrag stellen, richten Sie (neben Ihren persönlichen Daten) folgende Angaben her:

    • Sozialversicherungsnummer
    • Steuernummer
    • Kennziffer Unternehmensregister KUR oder (!)
      Globale Lokationsnummer GLN
    • Anzahl Beschäftigte
    • Datum Aufnahme unternehmerischer Tätigkeit
    • Einnahmen im Betrachtungszeitraum 1: 16. März 2020 - bis 15. April 2020
    • Nebeneinkünfte netto
    • Kontodaten


    Wir unterstützen Sie beim Ausfüllen Ihres Antrages sehr gerne!

    Folgende Personengruppen können den Antrag stellen:

    • Ein-Personen-Unternehmer
    • Kleinstunternehmer als natürliche Person, die weniger als 10 Vollzeit-Äquivalente beschäftigen und max. 2 Mio. Euro Umsatz oder Bilanzsumme aufweisen
    • Erwerbstätige Gesellschafter, die nach GSVG/FSVG pflichtversichert sind
    • Neue Selbständige wie z.B. Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten
    • Freie Dienstnehmer wie Trainer oder Vortragende
    • Freie Berufe (z.B. im Gesundheitsbereich)


    Die Unterstützung beträgt 80% des Einkommensentganges, max.€ 2.000,-. Nebeneinkünfte verringern die Förderhöhe, ebenso Zahlungen aus der Phase 1.
    Für jeden Beobachtungszeitraum muss ein eigener Antrag gestellt werden. Die Berechnung der Förderhöhe erfolgt von der Behörde unter Zuhilfenahme der Zahlen des letzten Einkommensteuerbescheides automatisch. Die Einkünfte müssen positiv sein um eine Förderung zu erlangen.

    Hier der Link zum Antrag: https://tinyurl.com/y7cjbrwh

    Unserer Erfahrung nach sollten Sie sich mit der Beantragung vielleicht noch etwas Zeit lassen, da es wahrscheinlich wieder viele Auslegungsfragen geben wird.